Blockchain: das gemeinsame Kassenbuch
Zahlungen werden in Blöcken zusammengefasst. Jeder Block verweist auf seinen Vorgänger. So entsteht eine Kette – die Blockchain.
Ein mathematischer Fingerabdruck heißt Hash. Er macht Änderungen erkennbar. Für die Sicherheit braucht es zusätzlich die Prüfung durch die Netzwerkknoten und die Rechenarbeit des Minings. Maßgeblich ist die gültige Kette mit der meisten angesammelten Arbeit.
Mining: Arbeit für neue Blöcke
Spezielle Computer probieren sehr viele Rechenergebnisse aus, bis eines die geforderte Bedingung erfüllt. Diese Arbeit macht es aufwendig, die Geschichte umzuschreiben.
Im Durchschnitt entsteht etwa alle zehn Minuten ein Block. Einzelne Abstände können stark abweichen. Der erfolgreiche Miner kann neue Bitcoin nach den Regeln und Gebühren erhalten. Er kann keine ungültige Zahlung gültig machen. Mining benötigt Strom und Hardware.
Wallet: das Werkzeug für deine Schlüssel
Eine Wallet verwaltet Schlüssel und bereitet Zahlungen vor. Die Bitcoin liegen nicht als Dateien in der Wallet. Das Netzwerk hält fest, welche Beträge ausgegeben werden dürfen.
Bei eigener Verwahrung sicherst du die Schlüssel selbst. Bei einem Anbieter übernimmt dieser die Verwahrung. Dann bist du auch von seiner Zuverlässigkeit abhängig.
Schlüssel: wer eine Zahlung freigeben darf
Eine Empfangsadresse darfst du weitergeben. Ein privater Schlüssel ist geheim. Wer ihn besitzt, kann die zugehörigen Beträge ausgeben.
Ein öffentlicher Schlüssel erlaubt die Prüfung einer Signatur. Der private Schlüssel lässt sich daraus praktisch nicht zurückrechnen. Viele Wallets nutzen Sicherungswörter, auch Seed Phrase genannt. Sie ermöglichen die Wiederherstellung und müssen ebenfalls geheim bleiben.
21 Millionen: die Begrenzung der Menge
Nach den geltenden Regeln können insgesamt höchstens 21 Millionen Bitcoin entstehen. Neue Bitcoin werden nach einem festgelegten Plan ausgegeben.
Die Einheit BTC lässt sich teilen: Ein Bitcoin entspricht 100 Millionen Satoshis. Die Begrenzung schafft Knappheit, aber keine garantierte Nachfrage oder Kaufkraft.
Ursprung: Zahlungen ohne zentrale Stelle
2008 beschrieb Satoshi Nakamoto – eine Person oder Gruppe unter diesem Namen – das Konzept. Das Netzwerk startete 2009.
Die ursprüngliche Frage war: Wie können Menschen online zahlen, ohne dass eine zentrale Stelle das doppelte Ausgeben verhindert? Die Nutzung als möglicher Wertspeicher ist eine weitere Betrachtungsweise.